Leseempfehlung

Fachzeitschrift JuLit 2/2021: Gefahr in Verzug?

22.06.2021

Das Böse und Bedrohliche im Kinderbuch


Viermal im Jahr gibt der Arbeitskreis für Jugendliteratur die Fachzeitschrift JuLit mit wechselnden Themenschwerpunkten zur Kinder- und Jugendliteratur heraus. Die aktuelle JuLit-Ausgabe widmet sich den vielen Facetten des Bedrohlichen im Kinderbuch. Denn das Böse macht Geschichten erst reizvoll und Figuren vielschichtig. Von den Schattenseiten des Lebens zu lesen, kann aber auch Orientierung und Trost bieten.
Die Beiträge im Heft fokussieren aber auch auf Gutes - etwa den mit Akzeptanz und Toleranz einhergehenden Trend der „Body Positivity“. Saskia Geisler stellt dazu eine ganze Reihe neuer Titel vor. Cyrilla Gadient traf die junge Illustratorin Taltal Levi in Basel und berichtet über ihre Arbeitsweise. Und Anke Märk-Bürmann präsentiert Bücher, die man Kindern zum Thema Essen auftischen könnte.

Inhaltsverzeichnis JuLit 2/2021

Gefahr in Verzug? Das Böse und Bedrohliche im Kinderbuch

FOKUS

Irene Beier
Bedrohte Kindheit? Wie Probleme und Bedürfnisse „moderner“ Kinder Eingang in Bücher finden

Christina Repolust
„Niemand darf dir wehtun!“ Bücher zu den Themen Gewalt und Missbrauch

Elisabeth Hollerweger
Die Krise als Krimi. Negativ besetzte Themen bieten Stoff für interessante Geschichten

Ines Dettmann
„Schwarzen Humor will eigentlich niemand.“ Magnus Myst und die "Bösen Bücher“

Sibylle Weingart
Wie „böse“ ist Polyphem? Der Reiz der Antagonisten am Beispiel von Odysseus' Gegenspieler


AUS DER WERKSTATT

Cyrilla Gadient
Vom inneren und äußeren Wachsen. Zu Besuch bei der Illustratorin Taltal Levi


FORUM

Saskia Geisler
Guter Körper, schlechter Körper? Bei „Body Positivity“ geht es um Akzeptanz und Toleranz


FUNDSTÜCKE

Rezensionen zu
„Rille aus dem Luftschacht“, „Anton das Bison“, „Schlafen wie die Rüben“, „Die Bestimmer“, „Im Dschungel wird gewählt“, „Sapiens. Der Aufstieg“, „Dunkelnacht“, „Wenn man so will, waren es die Aliens“


FACHLITERATUR

Stephan Füssel
Rezension zu: „Die Bücherfabrik. Geschichte des Leipziger Otto Spamer Verlages“ von Patricia F. Blume und Wiebke Helm

Andreas Bode
Rezension zu: „ZeitSpiegel. Kinder- und Jugendliteratur der Jahre 1925 bis 1945“ von Hartmut Hombrecher und Christoph Bräuer

Julia Benner
Rezension zu: „The match that lights the fire. Gesellschaft und Geschlecht in Future-Fiction für Jugendliche“ von Manuela Kalbermatten


BUCH AUF - FILM AB

Robin Schmerer
Heldenhaftes Hörnchen! Die Verfilmung von „Flora und Ulysses“


ARBEITSKREIS AKTUELL

Christine Knödler
Das Ungedachte denkbar machen. Die Kranichsteiner Stipendiatinnen 2021


INTERNATIONALES

Hasmig Chahinian / Emmanuelle Kabala
Traumwandlerische Prosa. ALMA-Preisträger Jean-Claude Mourlevat im Interview


BERICHTE & NACHRICHTEN

Anke Märk-Bürmann
Es ist angerichtet! Essen als Trendthema im Sachbuch

Karin Schäfer / Tim Rohrmann
Sprachentwicklung in der Pandemie. Eine Studie aus Niedersachsen


JuLit - die Zeitschrift des Arbeitskreises für Jugendliteratur
Viermal im Jahr wendet sich JuLit an alle, denen die Förderung und Vermittlung der Kinder- und Jugendliteratur ein besonderes Anliegen ist: an Einzelpersonen ebenso wie an Institutionen und Fachverbände. Jedes Heft widmet sich mit Artikeln, Interviews, Autorenporträts und Bibliografien einem Themenschwerpunkt. Im letzten Heft des Jahres steht der Deutsche Jugendliteraturpreis mit seinen Preisträgern und der Preisverleihung im Mittelpunkt.
In Werkstattberichten werden Nachwuchstalente aus dem Kinderbuchbereich vorgestellt; relevante Fachliteratur wird in ausführlichen Rezensionen erschlossen. Weitere Schwerpunkte liegen bei internationalen Entwicklungen und Ereignissen, bei den Aktivitäten des Arbeitskreises für Jugendliteratur und seiner Mitgliedsverbände. Berichte aus der praktischen Arbeit der Literaturvermittlung sowie aktuelle Meldungen und Nachrichten runden das Spektrum der Zeitschrift ab. Meinungsvielfalt ist für den Arbeitskreis für Jugendliteratur seit seiner Gründung 1955 prägend. Das Gleiche gilt auch für seine Zeitschrift: JuLit bietet Raum für unterschiedliche Positionen und Forschungsrichtungen, für eine kontroverse und konstruktive Debatte zur Kinder- und Jugendliteratur.
JuLit erscheint vierteljährlich und ist für 9,50 Euro zzgl. Versand erhältlich.

JuLit-Archivrecherche
Auf der Homepage des Arbeitskreises für Jugendliteratur kann anhand von Personennamen, Titeln, Schlagworten, Ausgaben oder Jahrgängen nach Artikeln in allen JuLit-Ausgaben seit 1991 gesucht werden:
www.jugendliteratur.org/archiv-recherche/c-123

Gefördert vom:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend www.bmfsfj.de

Kontakt:
Kristina Bernd
Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.
Steinerstr. 15, Haus B
81369 München
Tel.: (089) 45808080
E-Mail: info@jugendliteratur.org
Internet: www.jugendliteratur.org
Redaktionskontakt: schuster@dipf.de