Meldung

Aktuelle Tendenzen in der grafischen Literatur für Kinder und Jugendliche

26.03.2012

JuLit 1/2012: Comic - Manga - Graphic Novel


Die neue Ausgabe von JuLit, Zeitschrift des Arbeitskreises für Jugendliteratur (AKJ), dokumentiert die Ergebnisse des AKJ-Seminars „Comic - Manga - Graphic Novel“, das vom 25. bis 27. November 2011 unter der Leitung von Dr. Mareile Oetken in Eisenach stattfand. Mit jüngsten Entwicklungen im Comic-Bereich und den Einflüssen aus Fernost auf die Beförderung neuer Facetten des Erzählens für Kinder und Jugendliche setzt sich Dr. Bernd Dolle-Weinkauff auseinander. Der Comic-Künstler Flix berichtet im Interview, was ihn an der Adaption literarischer Vorlagen reizt und welche Arten von Literaturadaptionen es seiner Meinung nach gibt. Felix Giesa beleuchtet die vielfältigen Spielarten von Comic und Graphic Novel, die sich nicht immer eindeutig voneinander abgrenzen lassen. Ganz eigenen Regeln folgt die preisgekrönte Zeichnerin Isabel Kreitz, wenn sie aus historischen und literarischen Stoffen beeindruckende Graphic-Novels kreeiert. Silke Fokken porträtiert die Künstlerin. Wie der Umgang mit Bildgeschichten im Unterricht die Vielfalt und den Reichtum der Kunstform erfahrbar machen und das Urteilsvermögen der Schüler schärfen kann, legt Prof. Dr. Dietrich Grünewald in seinem Artikel „Vom kritischen zum genießenden Blick“ dar. Von der Neubewertung der Manga in Japan, ausgelöst durch ihren weltweiten Erfolg, berichtet Björn-Ole Kamm. Ralf Palandt zeigt anhand ausgewählter Bildgeschichten gegen Faschismus und Rassismus, inwiefern Form und Wesen der Fabel in Comics Ausdruck finden können.

Inhaltsverzeichnis JuLit 1/2012

Comic - Manga - Graphic Novel. Aktuelle Tendenzen in der grafischen Literatur für Kinder und Jugendliche

FOKUS

Bernd Dolle-Weinkauff: Neue Unübersichtlichkeit. Facetten des Erzählens in Bild- und Schrifttext

Linda Dütsch: Großzügige Umdeutung. Der Comic-Künstler Flix im Interview

Felix Giesa: Große Bandbreite. Comics und Graphic Novels für Kinder

SilkeFokken: Die Geschichte alt, das Outfit neu. Isabel Kreitz im Porträt

Ditrich Grünwald: Vom kritischen zum genießenden Blick. Bildgeschichten im Unterricht

Björn-Ole Kamm: Vielfältig und hybrid. Zum Manga-Diskurs in Japan

Ralf Palandt: „Die Macht ist mein“. Comic-Fabeln gegen Faschismus und Rassismus

AUS DER WERKSTATT

Zita Schlomske: Geschichten mitten aus dem Leben. Zu Besuch bei Andrea Hensgen

FORUM

Doris Breitmoser: „Ich spiele lieber drinnen...“ Kinder erleben eine zunehmende Entfremdung von der Natur

FACHLITERATUR

Reinbert Tabbert: Rezension: „Expect the Unexpected“ von Daniel Keel

Monika Rox-Helmer: Rezension: „Mensch versus Monster“ von Bettina Oeste

Gudrun Marci-Boehncke: Rezension: „Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung“ von Ingrid Tomkowiak

BUCH AUF - FILM AB

Matthis Kepser: Für und von Tintinologen. Zur Verfilmung der „Abenteuer von Tim und Struppi“

ARBEITSKREIS AKTUELL

Gerd Rumler: Ihr Idealismus galt der Sache. Nachruf auf Maria Friedrich

BERICHTE & NACHRICHTEN

Thomas Kramer: Naher Osten und Wilder Westen. Zum 100. Todestag von Karl May


JuLit - die Zeitschrift des Arbeitskreises für Jugendliteratur
Viermal im Jahr wendet sich JuLit an alle, denen die Förderung und Vermittlung der Kinder- und Jugendliteratur ein besonderes Anliegen ist: an Einzelpersonen ebenso wie an Institutionen und Fachverbände. Jedes Heft widmet sich mit Artikeln, Interviews, Autorenporträts und Bibliografien einem Themenschwerpunkt. Im letzten Heft des Jahres steht der Deutsche Jugendliteraturpreis mit seinen Preisträgern und der Preisverleihung im Mittelpunkt.
In Werkstattberichten werden Nachwuchstalente aus dem Kinderbuchbereich vorgestellt; relevante Fachliteratur wird in ausführlichen Rezensionen erschlossen. Weitere Schwerpunkte liegen bei internationalen Entwicklungen und Ereignissen, bei den Aktivitäten des Arbeitskreises für Jugendliteratur und seiner Mitgliedsverbände. Berichte aus der praktischen Arbeit der Literaturvermittlung sowie aktuelle Meldungen und Nachrichten runden das Spektrum der Zeitschrift ab.
Meinungsvielfalt ist für den Arbeitskreis für Jugendliteratur seit seiner Gründung 1955 prägend. Das Gleiche gilt auch für seine Zeitschrift: JuLit bietet Raum für unterschiedliche Positionen und Forschungsrichtungen, für eine kontroverse und konstruktive Debatte zur Kinder- und Jugendliteratur.
JuLit erscheint vierteljährlich und ist für 9,50 Euro zzgl. Versand erhältlich.

JuLit-Archivrecherche
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