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Vorlesestudie 2013: Neuvermessung der Vorleselandschaft



Beschreibung:
Die Vorlesestudie der Stiftung Lesen, der Deutschen Bahn und der Wochenzeitung DIE ZEIT untersucht ausgehend von der Initialstudie 2007 jhrlich, empirisch, aufeinander aufbauend und aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Vorlesesituation in Deutschland. 2013 wurde das familire Vorleseverhalten in Deutschland untersucht und mit den Ergebnissen der ersten Vorlesestudie aus dem Jahr 2007 verglichen. Dazu wurden in der Zeit vom 31. Mai bis 14. Juni 2013 250 Mtter und 250 Vter mit mindestens einem Kind im Alter von 2 bis 8 Jahren per Telefon befragt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass in 30 Prozent der Familien selten oder gar nicht vorgelesen wird. Dies gilt besonders fr Haushalte aus bildungsfernen Schichten. Ebenso lesen Vter ihren Kindern deutlich seltener vor als Mtter: Whrend 29 Prozent der Mtter ihren Kindern tglich vorlesen, machen dies nur neun Prozent der Vter. Ein Vergleich mit den Ergebnissen der Vorlesestudie 2007 ergab, dass in Familien mit Kindern im Vorschulalter hufiger vorgelesen wird als 2007. Vor allem bildungsferne Familien konnten durch Frderungsmanahmen erreicht werden. Die Zahl der regelmig vorlesenden Eltern stieg hier berdurchschnittlich um 14 Prozentpunkte von 67 Prozent auf 81 Prozent an. Insgesamt lesen auch mehr Vter ihren Kindern vor als sechs Jahre zuvor. Die Vorlesestudie 2013 zeigt auerdem, dass sich zwar 83 Prozent der Eltern fr ihre Kinder eine gute Bildung wnschen, aber nur drei Viertel Lesekompetenz und nur die Hlfte Lesefreude als wichtige Erziehungsziele ansehen.

Bildungsbereich:
  • Kindertageseinrichtungen / Tagespflege
  • Vorschule
  • Grundschule

Internet: http://www.stiftunglesen.de/download.php?type=documentpdf&id=1064 Url: Array

Kontakt: forschung@stiftunglesen.de


Zuletzt von der Lesen in Deutschland - Redaktion bearbeitet am:
30.10.2013