Leseempfehlung

Fachzeitschrift JuLit 3/2021: Must-have Schulbibliothek

22.09.2021

Bestandsaufnahme, Rahmenbedingungen, Qualitätsstandards




Cover JuLit 3/2021
Cover JuLit 3/2021
© Arbeitskreis für Jugendliteratur
Eine Bibliothek sollte zur Grundausstattung jeder Schule gehören. Die Vorteile liegen schließlich auf der Hand: Eine Schulbibliothek ist Lernort, Rückzugsort, Veranstaltungsort, Treffpunkt und eine Kampfansage gegen soziale Ungerechtigkeit. Dennoch sind Schulbibliotheken weder im Schulrecht noch im Schulhaushalt verankert; Schätzungen zufolge verfügen nur knapp 20% der Schulen über ein solches Angebot.
Bundesweit gibt es weder einheitliche Standards noch Rahmenbedingungen. Das Spektrum reicht vom Bücherregal im Klassenzimmer bis zur modernen Schulmediathek mit digitalen Arbeitsplätzen und ausgebildetem Personal. Das neue JuLit, Heft 3/21 zum Thema „Must-have Schulbibliothek“, will Licht in die diverse Schulbibliothekslandschaft bringen, auf Vernetzungsmöglichkeiten hinweisen und Mut machen, sich für Schulbibliotheken und ihre Sichtbarkeit zu engagieren.

Das Heft kann über die Homepage des Arbeitskreises für Jugendliteratur als Online- oder Printausgabe bestellt werden.

Inhaltsverzeichnis JuLit 3/2021

Must-have Schulbibliothek. Bestandsaufnahme, Rahmenbedingungen, Qualitätsstandards

FOKUS

Irina Nehme
Die Geschichte von den sieben Wundern. Impulse für die Zukunft von Schulbibliotheken

Katja Glücks
Neuland entdecken. Schulbibliotheken als Inspiration für Buchferne

Michaela Benter
Das Leipziger Modell. Was möglich ist, wenn der politische Wille da ist

Hanke Sühl
Leihen statt Kaufen! Mit Bibliotheken ist das Teilen Prinzip

Marie-Luise Hammer / Sabine Schumann
Bringt die Bücher zu den Lesern! Die Münchner Bücherbusse

Katja Henkel
Tausendsassa Schulbibliothek. Ein Raum für viele Bedarfe

Anna Becchi
Blick über den Gartenzaun. Internationaler Austausch mit Markus Fritz, Viktoria Kahl-Milde und Claudia Rittmann-Pechtl

Frank Raumel
Potenzial sichtbar machen. Erfassung von Schulbibliotheken in der Deutschen Bibliotheksstatistik


AUS DER WERKSTATT

Anna Lee Engel
Denkweg an der Dreisam. Zu Besuch bei dem Freiburger Autor Oliver Scherz


FORUM

Gabriele von Glasenapp
Raus aus der Nische. Zur Darstellung jüdischen Lebens in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur


FUNDSTÜCKE

Rezensionen zu
„Der Weltraumpostbote“, „Hunde in Futur“, „Politik. 100 Begriffe aus Politik und Gesellschaft in 100 Wörtern erklärt“, „Plastik, Müll & ich“, „Krummer Hund“, „Zwischen uns tausend Bilder“, „Waldtage!“, „Wir müssen zur Arbeit“


FACHLITERATUR

Helen Müller
Rezension zu: „Literaturpreise. Geschichte, Theorie und Praxis“ von Dennis Borghardt, Sarah Maaß und Alexandra Pontzen

Michael Staiger
Rezension zu: „Serialität in der Kinder- und Jugendliteratur“ von Ina Brendel-Perpina und Anna Kretzschmar


BUCH AUF - FILM AB

Manuela Kalbermatten
„If you´re doing nothing, your´re part of the problem“. Zur Verfilmung von „Moxie“


BERICHTE & NACHRICHTEN

Anna Lautenbach
Bunte Collagenwelt. Ein Nachruf auf Eric Carle, den Schöpfer der „Raupe Nimmersatt“


JuLit - die Zeitschrift des Arbeitskreises für Jugendliteratur
Viermal im Jahr wendet sich JuLit an alle, denen die Förderung und Vermittlung der Kinder- und Jugendliteratur ein besonderes Anliegen ist: an Einzelpersonen ebenso wie an Institutionen und Fachverbände. Jedes Heft widmet sich mit Artikeln, Interviews, Autorenporträts und Bibliografien einem Themenschwerpunkt. Im letzten Heft des Jahres steht der Deutsche Jugendliteraturpreis mit seinen Preisträgern und der Preisverleihung im Mittelpunkt.
In Werkstattberichten werden Nachwuchstalente aus dem Kinderbuchbereich vorgestellt; relevante Fachliteratur wird in ausführlichen Rezensionen erschlossen. Weitere Schwerpunkte liegen bei internationalen Entwicklungen und Ereignissen, bei den Aktivitäten des Arbeitskreises für Jugendliteratur und seiner Mitgliedsverbände. Berichte aus der praktischen Arbeit der Literaturvermittlung sowie aktuelle Meldungen und Nachrichten runden das Spektrum der Zeitschrift ab. Meinungsvielfalt ist für den Arbeitskreis für Jugendliteratur seit seiner Gründung 1955 prägend. Das Gleiche gilt auch für seine Zeitschrift: JuLit bietet Raum für unterschiedliche Positionen und Forschungsrichtungen, für eine kontroverse und konstruktive Debatte zur Kinder- und Jugendliteratur.
JuLit erscheint vierteljährlich und ist für 9,50 Euro zzgl. Versand erhältlich.

JuLit-Archivrecherche
Auf der Homepage des Arbeitskreises für Jugendliteratur kann anhand von Personennamen, Titeln, Schlagworten, Ausgaben oder Jahrgängen nach Artikeln in allen JuLit-Ausgaben seit 1991 gesucht werden:
www.jugendliteratur.org/archiv-recherche/c-123

Gefördert vom:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend www.bmfsfj.de

Kontakt:
Kristina Bernd
Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.
Steinerstr. 15, Haus B
81369 München
Tel.: (089) 45808080
E-Mail: info@jugendliteratur.org
www.jugendliteratur.org
Redaktionskontakt: schuster@dipf.de