Bericht

Projekte zur Leseförderung aus aller Welt

16.02.2012

„Lesen weltweit“ (2008 bis 2012)




Flyer Lesen weltweit, © DIPF
Flyer Lesen weltweit, © DIPF

Zur Frankfurter Buchmesse 2008 starteten das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und die Stiftung Lesen unterstützt von den Goethe-Instituten das Portal „Lesen weltweit“. Gemeinsam sammelten die Partner Informationen über Beispiele erfolgreicher Praxis in der Leseförderung und dokumentierten sie in deutscher und englischer Sprache. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) förderte das Projekt bis April 2012.
Seit Mai 2012 ist die Stiftung Lesen Herausgeberin des Portals, das nun unter www.readingworldwide.com in englischer Sprache über Initiativen und Projekte zur Leseförderung aus aller Welt informiert.
Die folgenden Berichte, Artikel und Interviews sind während der Projektphase (2008 bis 2012) entstanden. Sie wurden nach Ablauf des Projekts beim Deutschen Bildungsserver archiviert.

Interkulturelle Leseanimation in der Schweiz16.02.2012
Sprach- und Kulturvermittlerinnen für mehrsprachige Veranstaltungen



© SIKJM
© SIKJM
Das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM vermittelt kompetente interkulturelle Leseanimatorinnen, die vorschulische Institutionen, Bibliotheken und Familienzentren dabei unterstützen, Veranstaltungen in anderen Sprachen oder mehrsprachig zu gestalten. In einer Ideenbörse werden auf der Homepage des SIKJM Anregungen für verschiedensprachige Veranstaltungen gesammelt und allen Interessierten zur Verfügung gestellt.
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Pilotstudie: Jugendliteratur und soziale Netzwerke (JL 2.0)18.01.2012
Transmedia Storytelling Projekt im Vorfeld des White Ravens Festivals



Logo des Festivals, © IJB
Logo des Festivals, © IJB
Die Internationale Jugendbibliothek in München startet im Vorfeld des White Ravens Festivals für internationale Kinder- und Jugendliteratur, das vom 15. bis 20. Juli 2012 in München veranstaltet wird, ein transmediales Projekt zur Förderung der Kommunikation über Jugendliteratur in sozialen Netzwerken. Die Studie soll eine Aussage über das transmediale und das interkulturelle Potenzial sozialer Netzwerke für die literarisch-kulturelle Bildungsarbeit ermöglichen.
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„Ler é Saber“ - Lesen ist Wissen16.11.2011
Leseförderung in öffentlichen Bibliotheken in Brasilien



Kinderbibliothek in Brasilien
Kinderbibliothek in Brasilien
© Instituto Brasil Leitor
Um allen einen freien Zugang zu Literatur und Bildung zu ermöglichen, engagiert sich das brasilianische Leseinstitut „Instituto Brasil Leitor“ besonders für die Einrichtung öffentlicher Stadt- und Gemeindebibliotheken sowie für die Einrichtung von Bibliotheken für Kleinkinder. Letztere basieren auf pädagogischen Konzepten, die speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten sind. Die Erkundung der Welt der Bücher und das Lesenlernen stehen hier immer in Verbindung mit spielerischem Entdecken und mit der Förderung kindlicher Neugierde. Ausgebildetes Personal betreut die kleinen Leseanfänger.
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„Le livre est mon ami“ - Das Buch ist mein Freund19.10.2011
Praxisorientierte Seminare für Leseförderer in Westafrika



Maskottchen Bernd
Maskottchen Bernd
© Goethe-Institut Côte d’Ivoire
Stefanie Kastner und Dieu-Donné N’zi vom Goethe-Institut Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) initiierten Seminare für Bibliothekarinnen und Bibliothekare sowie für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Leseförderung in Mali, Burkina Faso, Togo und dem Senegal. Den Teilnehmern wurden theoretische und praktische Kenntnisse zur Konzipierung, Organisation und Durchführung von lesefördernden Aktivitäten und Veranstaltungen vermittelt. In den Workshops ging es vor allem darum, wie Bücher und Geschichten kreativ zum Leben erweckt werden können durch Musik, Fadenfiguren, Spiele und Basteln.
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Eurydice-Studie zur Lesekompetenz in Europa16.09.2011
Europäische Länder müssen ihre Bemühungen verstärken



© Eurydice
© Eurydice

In Europa können 20 % der 15-Jährigen und viele Erwachsene nicht richtig lesen. Eine am 11. Juli 2011 von der Europäischen Kommission veröffentlichte Studie zeigt auf, was 31 europäische Länder (die EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und die Türkei) unternehmen, um die Lesekompetenz zu verbessern, und wo noch Nachholbedarf besteht. Bis 2020 soll der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit mangelhafter Lesekompetenz von 20 % auf unter 15 % verringert werden.
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„Cala Polska czyta dzieciom“ - Ganz Polen liest den Kindern vor24.07.2011
Ergebnisse der Evaluation von „Leseschulen“ und „Lesevorschulen“



Plakat der Kampagne
Plakat der Kampagne
© Foundation ABCXXI
Die Stiftung „ABCXXI - All of Poland Reads to Kids“ startete im Jahr 2001 gemeinsam mit dem polnischen Kultusministerium eine Kampagne zur Förderung des täglichen Vorlesens. Die Effekte des Vorleseprogramms an sogenannten „Leseschulen“ bzw. „Lesevorschulen“ wurden im Jahr 2006 vom Evaluationszentrum „Osrodek Ewaluaji“ in Kooperation mit den lokalen Programmkoordinatoren analysiert.
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Orte der Integration - in Deutschland und Israel28.06.2011
Lese-Medien-Clubs unterstützen den Erwerb von Lesekompetenz



© Stiftung Lesen
© Stiftung Lesen

Im Rahmen der Jerusalemer Buchmesse „Jerusalem Book Fair“, Ende Februar 2011, wurde das wissenschaftliche Fazit des binationalen Modellprojekts „Lese- und Medienclubs in Deutschland und Israel“ gezogen. Das Ergebnis: Diese Einrichtungen an der Schnittstelle von Schule und Freizeit helfen insbesondere bildungsfernen Kindern und Jugendlichen nicht nur beim Erwerb von Lese- und Medienkompetenz, sondern ganz umfassend bei der Integration.
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"Cala Europa czyta dzieciom"17.05.2011
"Ganz Europa liest Kindern vor"



© Fundacja ABCXXI
© Fundacja ABCXXI
Seit 10 Jahren fördert die polnische Stiftung „ABCXXI Cala Polska czyta dzieciom“ erfolgreich das Vorlesen. Höhepunkt der ABCXXI-Lesekampagne ist die jährliche nationale Woche des Vorlesens. Gemeinsam mit der tschechischen Stiftung „Celé Cesko cte detem“ veranstaltet ABCXXI in diesem Jahr erstmals die internationale Vorlesewoche „Ganz Europa liest Kindern vor“. Die Eröffnung wird am 1. Juni 2011 in Cieszyn und Cesky Tesin an der Grenze zwischen Polen und Tschechien gefeiert.
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„Ton ab, Buch auf“ 18.03.2011
Hören als erster Schritt zum Buch



© Claudia de Weck
© Claudia de Weck
Aller Anfang ist schwer, auch beim Lesen. Das Projekt „Ton ab, Buch auf“ des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM trägt dieser Tatsache Rechnung, indem es Schülerinnen und Schülern von 10 bis 12 Jahren den Einstieg ins Buch erleichtert. Geschichtenanfänge im MP3-Format motivieren die Kinder dazu, das Buch aufzuschlagen und weiterzulesen.
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Nutzung von Schulbibliotheken und Leseverhalten 18.02.2011
Eine Untersuchung des National Literacy Trust (UK)



© National Literacy Trust
© National Literacy Trust
Die Studie „Nutzung von Schulbibliotheken und Leseverhalten - Einstellungen junger Menschen zu ihrer Schulbücherei und eine Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Nutzung von Schulbüchereien und Schulerfolg“ von Christina Clark (veröffentlicht im September 2010) geht der Frage nach, wie junge Menschen über ihre Schulbücherei denken, wie und warum sie diese nutzen und wenn nicht, weshalb nicht?
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„Nati per Leggere“ - Zum Lesen Geboren 10.02.2011
Frühkindliche Leseförderung In Italien



© Nati per Leggere
© Nati per Leggere
Im Rahmen des Programms „Nati per Leggere“ (Zum Lesen geboren) wird in Italien schon im frühen Kindesalter mit der Leseförderung begonnen. Die Vereinigung der Kinderärzte (ACP), die italienische Bibliotheken-Vereinigung (AIB) und das Kindergesundheitszentrum (Centro per la Salute del Bambino, CSB) unterstützen das Projekt. Kinderärzte weisen die Eltern auf die Bedeutung des Lesens und des Vorlesens hin.
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„PHILIPP Lese-Award“ für die besten Leseprojekte Österreichs 10.12.2010
Auszeichnungen für gemeinsames Lesen mit nachhaltiger Wirkung



Der gläserne Lese-Award
Der gläserne Lese-Award
© Bubu Dujmic
Im Rahmen der Kampagne „Mit Lesen mehr bewegen“ wurden erfolgreiche österreichische und internationale Projekte gesucht, bei denen Menschen miteinander lesen: zu zweit, in der Gruppe, in der Klasse, in der Schule, aber auch in sozialen Netzwerken zu Hause, im Dorf oder im Bezirk. Aus mehr als 200 Bewerbungen ermittelte die Jury die Gewinner der gläsernen Lese-Awards.
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„Wir haben einen großen Bedarf an Leseförderung“ 25.11.2010
Das Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen



Dr. Simone C. Ehmig
Dr. Simone C. Ehmig
© Stiftung Lesen
Das Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen betreibt Grundlagen- und Begleitforschung in den Bereichen Lesen und Mediennutzung. Es bündelt Befunde aus Mediastudien und führt vor allem eigene Projekte durch. Das Online-Magazin „Bildung + Innovation“ sprach mit Dr. Simone C. Ehmig, der Leiterin des Instituts, über Aufgaben und Ziele ihrer Einrichtung und darüber, wie sich das Leseverhalten in Deutschland in den vergangenen Jahren verändert hat.
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„Foreningen !les“ ermutigt zum Lesen 15.11.2010
Nationale Lesekampagne in Norwegen



Logo der Organisation
Logo der Organisation
© Foreningen !les
Die norwegische Organisation „Foreningen !les“ bemüht sich gemeinsam mit der norwegischen Nationalbibliothek, verschiedenen Organisationen, Lehrern, Bibliothekaren, Buchhändlern, Autoren und Verlagen darum, so viele Menschen wie möglich zum Lesen zu motivieren. „Foreningen !les“ führt diverse Projekte und Kampagnen durch, die verschiedene Zielgruppen und Lebensbereiche ansprechen.
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Lebendiger Austausch zwischen Pozega und Westoverledingen 02.11.2010
Serbische und deutsche Bücherei sind Projekt-Schwestern



© Gemeindebücherei Westoverledingen
© Gemeindebücherei Westoverledingen
Das IFLA-Projekt „Sister Libaries“ wurde im November 2009 ins Leben gerufen, um internationale Bibliothekspartnerschaften anzuregen und den weltweiten Erfahrungsaustausch zur Leseförderung in Kinderbibliotheken zu beleben. Büchereien aus aller Welt haben sich bereits dem Projekt angeschlossen, darunter die niedersächsische Gemeindebücherei Westoverledingen und die Kinderbücherei im serbischen Pozega.
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Evaluation des Projekts „Letterbox Club“ 18.10.2010
Kinder verbesserten ihre Lesekompetenz



Paket vom Letterbox Club
Paket vom Letterbox Club
© Booktrust
Der „Letterbox Club“ wird von der britischen Stiftung „Booktrust“ in Kooperation mit der Universität von Leicester durchgeführt. Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Bildungschancen von 7- bis 11-jährigen Kindern, die in Pflegefamilien aufwachsen. Ein halbes Jahr lang erhalten die Kinder jeden Monat ein Paket mit Büchern, Mathematikaufgaben und Lernmaterialien. In einer Studie wurde die Lesekompetenz der teilnehmenden Kinder untersucht.
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Internationaler Schülerwettbewerb »lyrix« 21.6.2010
Auszeichnung junger Lyriktalente aus aller Welt in Berlin



Poetry Slam mit Bas Böttcher, © P. Schuster
Poetry Slam mit Bas Böttcher, © P. Schuster
Junge Poeten aus Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Kirgisistan, Kroatien, Polen und Portugal, aus der Slowakei und aus Deutschland wurden am 4. Juni 2010 im Berliner Haus der Kulturen der Welt ausgezeichnet. Mehr als 1500 Gedichte hatten Deutsch lernende Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt für den Wettbewerb eingesandt. Die Jury ermittelte 25 Preisträger und lud sie zum literarischen und interkulturellen Austausch nach Berlin ein.
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Handyromane 27.5.2010
Ein Lesephänomen made in Japan



Japanische Handyromane
Japanische Handyromane
© Johanna Mauermann
Handyromane sind ein signifikantes und aktuelles Beispiel für die wachsende Popularität von Werken, die ihren Ursprung nicht auf Manuskriptpapier, sondern als online verfügbare Inhalte haben. Sie verdeutlichen die starke Wechselwirkung zwischen neuen technischen Entwicklungen und literarischen Formaten. Johanna Mauermann geht in ihrem Artikel der Frage nach, welche Position Handyromane in der japanischen Literatur einnehmen und ob sie als ein Indikator für ein sich wandelndes Literaturverständnis zu sehen sind.
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Euregio-Schüler-Literaturpreis 2010 25.5.2010
Jugendliche aus der Euregio Maas-Rhein ehren Laurent Gaudé



Signierstunde in Eupen
Signierstunde in Eupen
© REGIO Aachen e.V.
Interkulturelle Begegnungen zwischen Jugendlichen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland stehen im Mittelpunkt des Euregio-Schüler-Literaturpreises. Ein halbes Jahr lang setzten sich die 15- bis 20-jährigen Juroren mit zeitgenössischer Literatur ihres Landes und der Nachbarländer auseinander, diskutierten und besuchten Lesungen der nominierten Autoren, um am Jurytag eine Entscheidung treffen zu können. „Eldorado“ von Laurent Gaudé erhielt die meisten Stimmen.
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IBBY-Asahi Reading Promotion Award 2010 24.4.2010
Auszeichnungen für Projekte zur Leseförderung in Ghana und Kolumbien



© International Board on Books for Young People
© International Board on Books for Young People
Der IBBY-Asahi Reading Promotion Award, initiiert vom International Board on Books for Young People und vom japanischen Zeitungsverlag Asahi Shimbun, wird an Projekte verliehen, die einen nachhaltigen Beitrag zur Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen leisten. Mit den IBBY-Asahi Awards 2010 werden der "Osu Children´s Library Fund" aus Ghana und das Projekt "Convenio de Cooperación al Plan de Lectura de Medellín" aus Kolumbien geehrt.
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Bücher verbinden Menschen 23.2.2010
Die Leseoffensive der Steiermark



© Leseoffensive Steiermark
© Leseoffensive Steiermark
„Begeistern statt pädagogisieren!“ ist das Motto der „Leseoffensive Steiermark“, die im Herbst 2008 auf Initiative des Bildungsressorts der Steiermärkischen Landesregierung gestartet wurde. Ihr Ziel ist es, Kinder zum Lesen zu motivieren und Eltern für das Vorlesen und Erzählen zu begeistern. Besonders bei Eltern und Pädagogen soll das Bewusstsein für die Bedeutung der frühzeitigen Leseförderung als wichtiger Bestandteil der Erziehungsarbeit geschärft werden.
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Handlungsorientiertes Lesen 9.12.2009
Mit Spielgeschichten macht das Lesen auch Leseschwachen Spaß



© Willy Germann
© Willy Germann
Lese- und Spielerlebnisse in der Gruppe können zum individuellen Lesen anregen und ermutigen. Der Schweizer Lehrer, Autor, Kursleiter und Rezensent Willy Germann stellt eine Methode der ganzheitlichen Sprachförderung vor, die alle Sinne anspricht, Bewegungen und Emotionen auslöst und ein großes integratives Potenzial besitzt.
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Das Lieblingsbuch der NiederösterreicherInnen 2.11.2009
Die Initiative „Zeit Punkt Lesen“ ruft zur Abstimmung auf



© Zeit Punkt Lesen
© Zeit Punkt Lesen
Bereits zum zweiten Mal sucht die Initiative „Zeit Punkt Lesen“ das Lieblingsbuch der Niederösterreicher. Vom 1. November bis zum 1. Dezember 2009 können Kinder, Jugendliche und Erwachsene für ihr Lieblingsbuch stimmen. Erstmals auch in Form von Videobeiträgen, wodurch vor allem Jugendliche zur Teilnahme animiert werden sollen. Die laufend aktualisierte Liste der beliebtesten Bücher ist unter www.zeitpunktlesen.at abrufbar.
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Leseförderung in der West Bank und in Gaza 29.9.2009
Das Tamer-Institut in Ramallah



im Tamer-Institut
im Tamer-Institut
Mit Ausdauer, Mut und Ideenreichtum fördert das Tamer Institute for Community Education seit zwei Jahrzehnten die Leselust und Kreativität palästinensischer Kinder und Jugendlicher in der West Bank und in Gaza. Das Engagement für die Leseförderung unter schwierigen Bedingungen wurde am 2. Juni 2009 mit dem Astrid Lindgren Memorial Award 2009 ausgezeichnet.
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Leseförderung in der Tschechischen Republik 20.8.2009
Projekte des Verbandes der Bibliothekare (SKIP)



Nicht stören - Lesung!
Nicht stören - Lesung!
Zum Geburtstag Hans-Christian Andersens laden die Bibliotheken unseres Nachbarlandes jedes Jahr zu einer Lesenacht ein. Darüber hinaus werden das ganze Jahr über viele spannende Projekte für Leserinnen und Leser aller Altersklassen initiiert. „Lesen weltweit“ verweist auf ausgewählte Aktionen und Initiativen zur Leseförderung in deutscher und englischer Sprache.
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Leseförderung in Belgien 4.8.2009
Projekte der Stichting Lezen



Logo der Stichting Lezen
Logo der Stichting Lezen
"Boekbaby`s", "Iedereen Leest" und "Leesplekken" - so heißen in Belgien die Projekte zur Leseförderung, die von der Stichting Lezen betreut werden. In Zusammenarbeit mit Partnern aus öffentlichen Bibliotheken, dem Verlagswesen, den Medien und der Kultur engagiert sich die Stiftung für die Förderung des Lesens bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
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Interview mit Jean Williams 22.6.2009
Geschäftsführerin von Biblionef Südafrika



Jean Williams
Jean Williams
Leseförderung ist an den südafrikanischen Schulen meist Bestandteil des Sprach- und Literaturunterrichts. Im Idealfall wird das Lesen den Kindern in ihrer jeweiligen Muttersprache vermittelt und nach drei Jahren kommt Unterricht in englischer Sprache hinzu. Biblionef spendet Bücher für Kinder, die sich selbst keine Bücher kaufen können, stellt Mittel für den Druck von Büchern in afrikanischen Sprachen zur Verfügung und bereitet Bücher für sehbehinderte Kinder auf.
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Leseförderung in Portugal 5.6.2009
Projekte des "Plano Nacional de Leitura"



Plano Nacional de Leitura
Plano Nacional de Leitura
Der nationale Plan zur Leseförderung wurde im Juni 2006 von der portugiesischen Regierung ins Leben gerufen. Ein Netzwerk von Institutionen und Bibliotheken ist an der Umsetzung der Ziele des "Plano Nacional de Leitura" beteiligt. Im Mittelpunkt stehen Programme zur Förderung der Lese- und Schreibfähigkeit und der Lesemotivation bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
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Interview mit Miyoko Hida 21.4.2009
Characters Culture Promotion Organization, Japan



Miyoko Hida
Miyoko Hida
Frau Miyoko Hida ist Geschäftsführerin der “Characters Culture Promotion Organization”, einer Organisation, die sich für die Förderung der Lesekultur in japanischen Schulen und Gemeinden und für die regionale Kulturförderung einsetzt. Im Interview berichtet Frau Hida von dem “Gesetz zur Leseförderung bei Kindern“ und von Bildungsrichtlinien, die der Förderung von Sprachkompetenz in allen Fächern eine vorrangige Bedeutung zuordnen.
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Die Leserevolution in der Grafschaft Merseyside 16.4.2009
Ein Gemeinschaftsprojekt mit großer sozialer Reichweite



Logo der Organisation
Logo der Organisation
Die „Reader Organisation“ möchte in der Grafschaft Merseyside in Großbritannien eine Leserevolution einleiten, indem sie allen Interessierten einen unkomplizierten Zugang zu Büchern ermöglicht und gemeinsame Lesefreuden anregt. Bücher sollen nicht ungelesen und wirkungslos in den Regalen liegen, sondern in die Hände von Menschen gelangen, die in ihnen lesen und davon profitieren.
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Interview mit Dr. Helga Hofmann 17.3.2009
LeseForum Südtirol, Amt für Bibliotheken & Lesen



Dr. Helga Hofmann
Dr. Helga Hofmann
In den Rahmenrichtlinien der Curricula für die Grund- und Mittelschulen Südtirols wird der besondere Stellenwert der Bibliothek als Lernraum hervorgehoben. Eine spezielle Ausbildung für Lehrkräfte trägt dazu bei, dass die Schulbibliothek und die Leseförderung ganz gezielt im Unterricht verankert werden. Für gemeinsame Projekte und für vernetztes Handeln im Bereich der Leseförderung bietet das LeseForum Südtirol eine offene Plattform.
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Interview mit Gerhard Falschlehner 17.2.2009
Geschäftsführer des Buchklubs in Österreich



Gerhard Falschlehner
Gerhard Falschlehner
Der österreichische Buchklub ist sowohl ein gemeinnütziges Netzwerk für Leseförderung mit sozialem Engagement als auch ein Verlag, der Jugendmedien produziert und vertreibt. Gerhard Falschlehner berichtet von Praxismaterialien, die der Buchklub für die Volksschule und für die Sekundarstufe erarbeitet, und von „Wissenstrolleys“ mit preisgekrönten Büchern, die das sachorientierte Lesen in allen Unterrichtsfächern anregen sollen.
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LESEDOCKS für junge Patienten im Leseland Niederösterreich 19.01.2009
Lesestationen fördern Kreativität und Gesundheit



Lesedock
Lesedock
Eine abwechslungsreiche Alternative zum üblichen Fernsehprogramm bieten die Initiative „Zeit Punkt Lesen – Leseland Niederösterreich“ und die NÖ Landesklinken-Holding in den Kinder- und Jugendabteilungen der Spitäler. Lesestationen mit Büchern, Sprach- und Zeichenspielen bringen Unterhaltung, fördern Kreativität und soziale Kontakte und unterstützen so den Genesungsprozess.
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Redaktionskontakt: schuster@dipf.de