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Bericht

Lesemotivation durch Poetry Slam

11.09.2008

Lyrik von Jugendlichen für Jugendliche




Darmstädter Dichterschlacht 2007
Darmstädter Dichterschlacht 2007

Wenn Jugendliche für Literatur Schlange stehen, dann steht meistens ein Poetry Slam auf dem Programm. Eine Schülerin der 11. Klasse beschreibt ihren ersten Jugend-Slam als Zuschauerin: „Der U20-Slam zeigte, dass sich Jugendliche für Poesie interessieren. Ich habe eine solche Anzahl von Leuten im Publikum sowie auf der Bühne nicht erwartet!“ Das jugendnahe Event, das in angesagten Clubs und Kneipen in über 90 Städten im deutschsprachigen Raum monatlich veranstaltet wird, reizt durch die Aktualität der Texte, durch die immer wieder neuen Textformen und nicht zuletzt durch die coole Performance der Slammer, die sich mal lustig, mal nachdenklich, verdreht-grotesk und auch gesellschaftskritisch auf der Bühne gebärden. Text und Aufführung gehören dabei unmittelbar zusammen, wie der Erfinder und Slam-Papi Marc Kelly Smith betont: „Performance poetry is the marriage of text and the artful presentation of spoken words on stage to an audience that has permission to talk back and let the poet performer know whether he or she is communicating effectively.” (Smith, 2004: 8).

Langweilig wird es nie
So unterschiedlich die einzelnen Stile und Auftritte auch sind, gemeinsam sind ihnen die durch Anmoderation und rhetorische Kniffe hergestellte Nähe zum Publikum und die Schlusspointen, in denen Slammer ihre Texte „auf den Punkt bringen” (so die generelle Übersetzung für „to slam”). Langweilig wird es nie, denn die Beiträge wechseln sich in 5-Minuten-Abfolge ab und der Moderator und ein DJ sorgen für Stimmung zwischendurch. Was Jugendliche besonders in Atem hält, ist die Punktvergabe für Text und Performance: Nach jedem Auftritt hält die willkürlich aus dem Publikum vom Moderator bestimmte Jury aus fünf Leuten die Stimmtafeln hoch: Die 1 erhält ein Text, der nie hätte aufgeführt werden sollen – die 10 gibt es für einen Auftritt, der einen „multiplen Orgasmus” (so Slam-Aktivist Bob Holman) im Saal auslöst. Die Jury geht dabei nicht nur vom eigenen Geschmack aus, sondern versucht durch die Punkte die Stimmung im gesamten Publikum abzubilden. Dabei ist genaues Zuhören genauso wichtig wie das Einschätzen der Wirkung eines Textes auf sich und andere.

Poetry Slams für Jugendliche
Speziell für Jugendliche ausgerichtete Poetry Slams gibt es in den USA bereits seit 1996 – organisiert von „Youthspeaks” (San Francisco) und „Urban Words” (New York) gehören sie mit den zahlreichen begleitenden Workshops und Vorrunden zum größten Sprachförderungsprojekt an der Ost- und Westküste. Auch im deutschsprachigen Raum können Jugendliche bei Workshops und lokalen Slams mitmachen – mit etwas Glück qualifizieren sie sich für die jährliche Meisterschaft der Unter-20-Jährigen (U20-Poetry Slam) und nehmen direkt an diesem Festival für Bühnenliteratur teil. Ralf (17, Baden-Württemberg) bringt die Chancen für die Schreibenden auf den Punkt: „Durch U20-Slams entdecken viele Jugendliche ihr Talent und werden motiviert, für ihr Hobby zu kämpfen. Von Dichtern in unserem Alter weiß man eigentlich gar nicht, dass sie existieren. Durch den U20-Slam könnten sie bekannter werden.” Nicht nur für die Schreiber, auch für die Rezipienten ist diese neue Jugendliteratur reizvoll.

Jugendlyrik ermöglicht eine schülerorientierte Unterrichtsgestaltung
Betrachtet man Lesebücher der Sekundarstufe I und II, die noch um die Jahrtausendwende 2000 publiziert worden sind, wird schnell klar, dass es vor Poetry Slam keine „Speziallyrik“ für Jugendliche, also eigens für diese Altersstufe verfasste Werke, gab (vgl. Kliewer, 2000, 10). Im Gegensatz zu den anderen Gattungen, bei denen zwischen Kinderroman und Jugendroman oder Kindertheater und Jugendtheater klar unterschieden wird, fehlt bei der Lyrik diese Differenzierung zwischen Kinder- und Jugendlyrik im allgemeinen Bewusstsein sowie in der Forschung (vgl. Kliewer, 2000, 9). Die Gattung Lyrik scheint in der Jugendkultur also „jenes Rückzugsgefecht anzutreten, das bei der [...] relativen Bedeutungslosigkeit in der Erwachsenenkultur endet“ (Abraham/ Kepser, 2005, 132). Möglicherweise deckt die (Pop-)musik das Bedürfnis Jugendlicher nach lyrisch-verdichteter Sprache ab. Deren Qualität ist jedoch fraglich, da sie „mehrheitlich der Herz-Schmerz-Reimkunst zuzuschreiben“ (ebd.) ist. Dass ein von Jugendlichen selbst verfasstes Material im Unterricht fruchtbringend eingesetzt werden kann, zeigte Christine Nissen 2001 in ihrer Dissertation über den Einsatz von Jugendlyrik in der Sek I: Sie fand einerseits heraus, dass grundsätzlich eine schülerorientierte Unterrichtsgestaltung der effektivste Zugang zum intellektuellen wie emotionalen Bildungswert von Lyrik sei. Ihre empirischen Untersuchungen belegen außerdem, dass sich ein Zugang zur Lyrik mit Hilfe von Gedichttexten aus der unmittelbaren Nähe der Jugendlichen, geschrieben von einem anderen Jugendlichen, bewährt, möglicherweise sogar die überlegenere Methode gegenüber dem Einsatz von Fremdtexten Erwachsener darstellt. Auch macht Kliewer darauf aufmerksam, dass man davon ausgehen könne, dass „auch in der Lyrik die Motivation zur Lektüre steigt, wenn Jugendliche ihre Lebenssituation, ihre Fragen und Probleme in den Texten wieder finden, zu den Verständnishürden im Sprachlichen nicht noch die fremden Inhalte hinzukommen“ (Kliewer 2000, 19).

Lesemotivation durch Slam Poetry
Lesemotivation wird u.a. durch die folgenden Merkmale der Slam Poetry aufgebaut:

  • Die Jugendlichen sehen den Verfasser des Textes auf der Bühne oder im Video Clip und sind gespannt, wie er seine Persönlichkeit mittels der Textaufführung inszeniert.
  • Vor- und Kontextwissen kann leicht abgerufen und aktualisiert werden, denn die Slammer sprechen vor allem über Alltagssituationen, die dem Publikum vertraut sind, oder über skurrile Ereignisse, die aufgrund ihrer Komik gerne gehört und gelesen werden.
  • Dadurch, dass ein Verfasser seinen Text selbst vorträgt und entsprechend betont, Aussagen durch Mimik und Gestik hervorhebt und bei Hauptaussagen wiederholende Elemente einsetzt, ist es für den Rezipienten leicht, Schlüsselwörter und Kernaussagen des Textes zu erfassen.
  • Die Adressatenorientierung der Slam-Texte erleichtert die Identifikation mit dem Gesagten.
  • Slam-Texte sind durch Jugendsprache und Zitate aus den Medien (Werbung, Film, Fernsehen) gekennzeichnet, sodass Jugendliche an ihre eigene Lebenswelt und ihre Sprache anknüpfen können.
  • Slam-Texte können im Medienverbund rezipiert werden, denn ein Text liegt meist sowohl in schriftlicher Version (in Anthologien oder auf der Website des Verfassers) als auch als Live-Auftritt (lokale Slam-Veranstaltung) bzw. als Video-Clip (vgl. Website der Verfasser oder www.youtube.de) vor. So können Jugendliche mit unterschiedlichen Rezeptionspräferenzen Freude an den Texten entwickeln und unterschiedliche Lese- bzw. Hör- und Seherfahrungen verglichen werden (vgl. Anders, 2008 b).

Slam Poetry knüpft an die Lebenswelt der Schüler an
Zudem sind Slam-Texte sehr leicht für Schüler/-innen zugänglich:
Im Rahmen von Poetry Slam-Veranstaltungen erscheinen zahlreiche kostengünstige Anthologien (vgl. Anders, 2008 a), Kinder und Jugendliche aus der U20-Poetry Slam-Szene gründen sogar eigene Lesebühnen, stellen ihre Auftritte in Internetforen und treten im Fernsehen auf (z.B. Jan Coenen). Slam Poetry knüpft also nicht nur an die Lebenswelt der Schüler an, sondern schafft Lebenswelten im Sinne von „Erfahrungswirklichkeiten von Individuen und Gruppen, die sich in Prozessen symbolischer Selbst- und Fremdverständigung herausbilden“ (Frederking, 2008, 64).
U20-Slam Poetry ist daher grundsätzlich ein hervorragendes Instrument und Material, um die Lücke der nicht explizit vorhandenen Jugendlyrik zu schließen. Einige Texte, wie zum Beispiel „Es ist schön“ von Felix Römer oder „Ein Schatz“ von Lars Ruppel eignen sich sicher auch, um den Kanon der Kinderlyrik zu aktualisieren.

Ausbildung von Kompetenzen in vier Lernbereichen
Für die Schule bedeutet die Auseinandersetzung mit Poetry Slam eine Ausbildung von Kompetenzen in allen vier Lernbereichen, da sowohl das Schreiben und Sprechen (durch Slam-Poeten), als auch das Zuhören (durch das Publikum) und das Nachdenken über Sprache (durch die Jury) während der Veranstaltung eines Poetry Slams eine Rolle spielen.
In dem Bereich „Sprechen und Zuhören” lernen die Schüler/-innen zum Beispiel:

  • Texte sinngebend und gestaltend vorzulesen und (frei) vorzutragen
  • sich mit eigenen Texten artikuliert und verständlich in der Standardsprache zu äußern
  • eigene Erlebnisse, Haltungen, Situationen szenisch, auch im Team, aber ohne Kostüme und Requisiten, darzustellen
  • Wirkungen der Redeweise zu beachten: Lautstärke, Betonung, Sprechtempo, Stimmführung, Körpersprache (Gestik/Mimik)
  • Aufmerksamkeit für verbale und nonverbale Äußerungen (z.B. Stimmführung, Körpersprache) zu entwickeln
  • verstehend zuzuhören

In dem Teilbereich „Lesen – Umgang mit Texten und Medien“ profitieren die Schüler/-innen, indem sie zum Beispiel:

  • durch die anschauliche, konkrete Sprache der Texte lebendige Vorstellungen beim Lesen und Hören entwickeln
  • Texte im Medienverbund (Poetry Clip, Live auf der Bühne, als Schrifttexte) wahrnehmen und vergleichen
  • die Vortragsart des Slammers als Lesehilfe nutzen, da diese eine Deutungshypothese transportiert
  • Traditionen der mündlichen Dichtung kennen lernen

Genaues Zuhören wird trainiert
Die Wichtigkeit des Teilbereichs „Zuhören“ innerhalb des Lernbereichs „Sprechen und Zuhören“ hebt Eriksson (2008) hervor: Das Zuhören sei eine „Vorläufertätigkeit des Lesens“ und habe einen wichtigen Anteil an einem positiven Kommunikationsverlauf (ebd., 21). Der Kompetenzbereich Zuhören „fokussiert die Fähigkeit zur Verarbeitung von vokalen, verbalen und nonverbalen Informationen, wobei diese immer im Kontext der aktuellen Sprachhandlungssituation zu sehen sind“ (ebd.). Bei der Durchführung eines Poetry Slams können diese Teilfähigkeiten hervorragend geschult werden:
„One of the benefits of performance poetry, includig slam, is that it retrains our ears and helps us relearn the fine art of listening. It also encourages the performers to write comprehensible verse and speak their poems clearly. [...] As you attend more poetry slams and practice the art of listening, you begin to really hear and understand more of each poet`s performance. You might even notice that you hear more of everyone has to say in all areas of your life“ (Smith, 2004, 22).

Das bedeutet: Wer einen Slam-Text schreibt, der achtet auf Verständlichkeit, Anschaulichkeit und Adressatenorientierung und hilft dem Rezipienten dadurch, den Text schnell zu erfassen und sich ein Urteil zu bilden.
Ungeachtet der konzeptionellen Schriftlichkeit der Slam-Texte ist die kommunikative Grundhaltung der Slam Poetry eher an der Mündlichkeit orientiert: So nährt sich die Wirkung der Texte aus dem alltagstheoretischen Verstehen und dem Common-Sense von Verfasser und Zuhörerschaft, die Texte sind eher von Authentizität und Erfahrung geprägt als dass sie Sachwissen vermitteln und einen Wissensdiskurs eröffnen. Innerhalb der Texte wird Vertrautheit zum Hörer suggeriert. Außerdem weisen Slam-Texte umgangs- und jugendsprachliche Ausdrücke auf, die Spontaneität und eine gewisse Lässigkeit signalisieren. Der für konzeptionell schriftliche Texte typische Nominalstil sowie Fachtermini anstelle von Umschreibungen entfallen ebenso wie eine aufwendigere Syntax oder differenzierte Kohäsionsmittel. Eine Ausnahme bilden die typischen Lesebühnentexte wie z.B. von michaEbeling und Volker Strübing, welche in Textform vorliegen und auch während des Auftritts dieser so genannten „Storyteller“ vom Blatt abgelesen werden. Besonders verschachtelte Sätze werden in diesen Geschichten aber auch oft ironisch eingesetzt, wobei sich der Vortragende zum Beispiel durch einen sehr kompakten Text „quält“ und dabei durch Mimik und Gestik ironisch Distanz hält.
Die kommunikative Grundhaltung der Mündlichkeit ist nicht nur ein Attribut für Texte, sondern auch eine Schreibstrategie des Live-Poeten, der einen Text für den Vortrag vorbereitet. Er muss für den Hörer Anhaltspunkte im Text schaffen:
„Der Hörer vollzieht die an ihn gerichtete Rede mit und entdeckt an ihr als Einheit nur das, was davon haften bleibt in seinem Gedächtnis, das immer mehr oder weniger unsicher ... ja sogar trügerisch ist, wenn der Redner es versäumt, seine Worte mit Anhaltspunkten zu versehen“ (Zumthor, 1990, 36).
Die Kommunikation ist also durch rhetorische Elemente wie Refrainstrukturen, Klangbilder und Steigerungen geplant, da der Zuschauer den Text innerhalb kurzer Zeit erfassen soll, ohne dass Rückfragen bleiben (vgl. Koch/Österreicher 1985, 19). In den amerikanischen Workshop-Readern sowie in Marc Kelly Smiths „Idiots Guide to Slam Poetry“ (2004, 45) ist als besonderes Merkmal der Slam Poetry schließlich die „Concrete Language“ genannt.
„Basic to all good writing is concrete language, or words and phrases that project on the minds of the audience vivid images, sounds, actions, and other sensations. If your text is rich with imagery, your audience will see, smell, and taste what you´re telling them.“
Um genaues Zuhören zu trainieren, können Beobachtungskriterien, die auch hier im Vorfeld mit den Schülern entwickelt worden sind, helfen.

Langfristige Kooperationen mit Schulen sind zu empfehlen
Auch wenn Poetry Slam recht locker und jugendnah daherkommt und inhaltlich sicher an die Lebenswelt der Schüler anknüpft, kann diese Ausdrucksmöglichkeit jedoch auch Hürden darstellen: die des vorbereitenden Schreibens und die des wirkungsvollen Präsentierens. Zwar werden die Textvorträge mit mündlich ausgerichteter Grundhaltung meist unbeschwert und einprägsam einem Publikum präsentiert – die konzeptionell schriftliche Ausarbeitung wird dabei jedoch kaum transparent, das Nachmachen scheint auf den ersten Blick einfach. Tatsächlich müssen Jugendliche, die Slam Poetry selbst verfassen, konzeptionell schriftlich und medial mündlich arbeiten, wobei sie in ihrem Freizeitbereich jedoch eher gewöhnt sind, sich umgekehrt, nämlich konzeptionell mündlich und medial schriftlich auszudrücken – etwa in SMS oder im Chat. Besonders für diejenigen, die durch Migrationshintergrund bzw. bildungsferne Herkunft verdeckte Sprachschwierigkeiten haben, deren Schreibkompetenz noch zu fördern ist und die sich durch geringes Selbstbewusstsein die mediale Realisierung des Textes nicht zutrauen, ist Slam Poetry daher eine Herausforderung. Die geringe Beteiligung von Hauptschülern an dem bundesweiten Projekt U20-Poetry Slam könnte damit begründet werden.
Statt punktueller Workshops, die meist dreistündig mit wechselnden Lerngruppen stattfinden, empfiehlt sich daher eine langfristige Kooperation zwischen der lebendigen Szene der Slam-Poeten und dem systematisch und schülerorientiert arbeitenden (Deutsch-)Unterricht. Ein solches langfristiges Projekt, das vor allem auch Hauptschüler/-innen integriert, wird derzeit zum Beispiel in Lüneburg durchgeführt.

Literatur:

  • Abraham, Ulf/ Kepser, Matthis: Literaturdidaktik Deutsch. Eine Einführung. Berlin: Erich Schmidt 2005.
  • Anders, Petra (Hg.): Slam Poetry. Stuttgart: Reclam, 2008a.
  • Abraham, Ulf/ Anders, Petra (Hg.): Poetry Slam und Poetry Clip. Praxis Deutsch, Seelze: Friedrich 2008b.
  • Belgrad, Jürgen/ Eriksson, Birgit/ Pabst-Weinschenk, Marita/ Vogt, Rüdiger: Die Evaluation von Mündlichkeit. Kompetenzen in den Bereichen Sprechen und Zuhören und Szenisch spielen. In: Böhnisch, Martin (Hg.): Didaktik Deutsch, Sonderheft 2, Hohengehren: Schneider 2008, 20–46 .
  • Frederking, Volker/ Krommer, Axel/ Maiwald, Klaus: Mediendidaktik Deutsch. Eine Einführung. Berlin: Erich Schmidt 2008.
  • Kliewer, Heinz Jürgen (Hg): Jugendlyrik. Arbeitstexte für den Unterricht. Stuttgart: Reclam 2000.
  • Koch, Peter/ Oesterreicher, Wulf: Sprache der Nähe - Sprache der Distanz. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spannungsfeld von Sprachtheorie und Sprachgeschichte. In: Romanistisches Jahrbuch 36/1985, 15-43.
  • Smith, Marc Kelly/ Kraynak, Joe: Slam Poetry. Alpha 2004
  • Zumthor, Paul: Einführung in die mündliche Dichtung. Berlin 1990.

Über die Autorin:
Petra Anders ist ausgebildete Gymnasiallehrerin in den Fächern Deutsch und Geschichte. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Didaktik des Deutschen und Neue Medien an der Universität Bremen und promoviert über die Förderung von Medienkompetenz durch Poetry Slam. 2007 war Petra Anders Veranstalterin der bundesweiten Poetry Slam-Jugend-Meisterschaften in Berlin. Zurzeit lebt sie in New York.

Kontakt:
Petra Anders
255 West 23rd Street, NY 10011, New York, USA
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