Bericht

Ein Nachmittag mit „Felicity Wunschfee“

02.02.2006

Erste Lesewelt-Kinderparty in Berliner Bibliothek


Constanze und ihre Elfen-Freundinnen
Constanze und ihre Elfen-Freundinnen
Remembrances
Lesewelt e.V. hat ein neues Projekt auf die Beine gestellt. Durch die finanzielle Unterstützung des Projektes „5000XZukunft“ der Aktion Mensch, hat Lesewelt e. V. Anfang dieses Jahres das neue Projekt „Lesewelt Kinderpartys“ gestartet.

Der Verein, der seit über fünf Jahren dafür bekannt ist, regelmäßige Vorlesestunden für Kinder zu organisieren, ist mittlerweile bundesweit Modell für viele weitere Vorleseinitiativen und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Mehr als 100 ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser unterhalten jede Woche Kinder mit spannenden Geschichten. Über 40.000 Berliner Mädchen und Jungen haben sie in diesen ersten fünf Jahren bereits in ihren Bann gezogen.

Erste Lesewelt-Kinderparty
Auch durch das neue Projekt „Lesewelt Kinderpartys“ möchte der Verein vor allem Kinder aus buchfernen Familien zum Lesen motivieren und ihnen Freude am Lesen vermitteln. Denn: „Bücher und Geschichten stehen bei den Lesewelt-Kinderpartys thematisch im Vordergrund“, so der Verein.

Die Gewinnerin der ersten Lesewelt-Kinderparty ist Constanze (6 Jahre) aus Marzahn-Hellersdorf. Unter dem Motto „Feen und Elfen“ durfte sie am 24. Januar 2006 für zwei Stunden ihre Freundinnen zu einer tollen Party an einen ganz besonderen Ort einladen: in die Mittelpunktbibliothek „Ehm Welk“. Dort besucht Constanze regelmäßig Lesewelt-Vorlesestunden und dort hat sie auch an der Lesewelt-Kinderparty-Verlosung teilgenommen.

Im Feenland
Mit „Felicity Wunschfee“ begaben sich Constanze und ihre Freundinnen Anna, Janina, Celina, Vivian und Marie auf eine bezaubernde Reise ins Feenland. „Da Constanze bald Geburtstag hat, wünschte ihr jedes Mädchen mit einem richtigen Zauberstab etwas ganz Schönes“, so Projektleiterin Ute Kammholz. „Natürlich durfte im Feenland dann auch genascht und gefeiert werden“.

Im Feenland
Im Feenland
Remembrances
Die Mädchen verwandelten „farblose Geschöpfe“ in glitzernde, schillernde Gestalten und waren angetan vom Basteln schöner Schmetterlinge. Besonders aufregend für alle war, als sie selbst in kleine schimmernde Feen verzaubert wurden.

„Was hat euch denn heute am besten gefallen?“, wollten die Lesewelt-Kinderparty-Initiatoren zum Schluss natürlich wissen. „Alles“, war die Antwort der sechs Mädchen. Und Celina erzählte ihnen zum Abschied „Ich konnte gestern gar nicht schlafen, so aufgeregt war ich.“ Wahrscheinlich hat Lesewelt e.V. mit diesen begeisterten jungen Mädchen neue Zuhörerinnen für ihre Vorlesestunden in der Bibliothek gewonnen.

Partys können auch gebucht werden
Diese erste Lesewelt Party war der Auftakt einer ganzen Reihe von Lesewelt Partys. In nächster Zeit werden unter den Lesewelt-Kindern weitere Partys verlost. Auch der Gewinner für die Februar-Party steht schon fest. Ein Grund mehr, regelmäßig an den Lesewelt-Vorlesestunden teilzunehmen! Wann die Vorlesestunden in den Berliner Bibliotheken stattfinden, wird auf der Webseite von Lesewelt e.V. bekannt gegeben.

Lesewelt Partys können auch gebucht werden! Der Verein gestaltet zum Beispiel schöne Geburtstagsfeiern, bei denen Bücher und Geschichten thematisch im Vordergrund stehen. Das Geburtstagskind und seine Gäste erleben einen fantasievollen und spannenden Nachmittag mit Spaß-Garantie. Unter einem bestimmten Motto lesen Paten schöne Geschichten vor, basteln gemeinsam mit den Kindern, rätseln und spielen. Die Themennachmittage spielen in der Welt der Feen und Elfen, der Drachen und Ritter, im Wunderland, in Lummerland, in der faszinierenden und gruselig-spannenden Welt von Harry Potter oder im Reich der Hexen.

Aber ob gewonnen oder gebucht: Auf jeden Fall verbringen die Kinder einen einzigartigen Nachmittag. In einer Bibliothek werden sie ins Reich phantasievoller Geschichten und Abenteuer entführt, erleben wie viel Spaß man mit Büchern haben kann und kommen mit Sicherheit auf den Geschmack, auch zu Hause zu einem der ereignisreichen Bücher zu greifen.

Autorin: Petra Schraml


Redaktionskontakt: schraml@digitale-zeiten.de