Leseempfehlung

Wort - Bild - Schrift

19.06.2014

Was heißt „Literacy“ und wie wird sie in der frühen Kindheit erworben?




JuLit 2/2014
JuLit 2/2014
© Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.
„Sprach- und Lesekompetenz fallen nicht vom Himmel, sondern werden in einem strukturierten Prozess, der sinnvoll begleitet werden muss, erworben. Die Weichen hierfür werden lange vor dem Schuleintritt gestellt, im Elternhaus und in der Kita“, sagte Regina Pantos bei der Eröffnung des von ihr geleiteten Symposiums Wort – Bild – Schrift. Was heißt „Literacy“ und wie wird sie in der frühen Kindheit erworben? im März 2014 auf der Leipziger Buchmesse. Die Beiträge dieses Symposiums wurden im Fokus-Teil der Ausgabe 2/2014 der Zeitschrift JuLit veröffentlicht. Welche Wege zu Literacy führen und wie in Kindertageseinrichtungen ein Literacy-Klima geschaffen werden kann, thematisiert die Medienpädagogin Sylvia Näger in ihrem Beitrag. Prof. Dr. Bettina Kümmerling-Meibauer beschreibt, wie Bilderbücher den frühen Sprach-, Bild- und Literaturerwerb von Kindern fördern und Prof. Dr. Natascha Naujok präsentiert einen Definitionsansatz zu Literacy aus kindheitspädagogischer Perspektive und formuliert auf dieser Grundlage pädagogisch-didaktisch-praktische Konsequenzen für Kita , Schule und Hochschule.
Außerdem enthält JuLit 2/2014 u.a. einen Werkstattbericht zur Illustratorin Anne Hofmann, eine Filmbesprechung von Die Bücherdiebin sowie einen Beitrag von Susanne Helene Becker zum Thema Heimat und Identität in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur. Mit Nahoko Uehashi und Barbro Lindgren stellen Yoko Koyama und Astrid Surmatz zwei hierzulande eher unbekannte Autorinnen vor, die in diesem Frühjahr die wichtigsten internationalen Preise der Kinder- und Jugendliteratur gewonnen haben.


Inhaltsverzeichnis JuLit 2/2014

Wort - Bild - Schrift.
Was heißt „Literacy“ und wie wird sie in der frühen Kindheit erworben?

FOKUS

Regina Pantos: Auf den Anfang kommt es an. Literacy-Erziehung beginnt schon in der Kita
zur Leseprobe

Sylvia Näger: Vom Sprechen ins Schreiben und Lesen wachsen. Sprachbildende Zugänge zu Literacy

Bettina Kümmerling-Meibauer: Von Bilderbüchern lernen. Zum Zusammenhang von Literacy und ersten Büchern

Antje Ehmann: „Noch mal!“ Die Bilderbuchillustratorin Isabel Pin im Interview

Natascha Naujok: Literacy zwischen Spielen und Lernen. Umsetzungsmöglichkeiten in Kita, Schule und Hochschule


AUS DER WERKSTATT

Sarah Wildeisen: Am Anfang waren die Möwen. Zu Besuch bei Anne Hofmann


FORUM

Susanne Helene Becker: Neue Heimat. Regionalität, Provinzialität und das Dorf in der Stadt


FACHLITERATUR

Heinke Kilian: Rezension: Kinder von 1 bis 6. Bilderbuchrezeption und kognitive Entwicklung

Ines Galling: Rezension: An allen Fronten. Kriege und politische Konflikte in Kinder- und Jugendmedien

Angelika Nix: Rezension: Astrid Lindgren. Eine lebenslange Kindheit


BUCH AUF - FILM AB

Sebastian Betzold: Die entzauberte Bücherdiebin. Markus Zusaks Bestseller im Kino


ARBEITSKREIS AKTUELL

Michael Schmitt: Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien für Stefanie de Velasco und Sarah Michaela Orlovský

Stephanie Jentgens: Türöffner für eine neue Kinderliteratur. Hans-Joachim Gelberg zum Ehrenmitglied ernannt


INTERNATIONALES

Yoko Koyama: Vielseitig und ausdrucksstark. Hans Christian Andersen-Preis für Nahoko Uehashi

Astrid Surmatz: Die Krönung einer langen Autorenkarriere. Astrid Lindgren-Gedächtnispreis für Barbro Lindgren


BERICHTE & NACHRICHTEN

Steffen Gailberger: Glaube - PISA - Hoffnung. Die PISA-Studie 2012

Hans-Joachim Gelberg: Traum- und Wunschwelten. Ein Museum für Erwin Moser


JuLit - die Zeitschrift des Arbeitskreises für Jugendliteratur
Viermal im Jahr wendet sich JuLit an alle, denen die Förderung und Vermittlung der Kinder- und Jugendliteratur ein besonderes Anliegen ist: an Einzelpersonen ebenso wie an Institutionen und Fachverbände. Jedes Heft widmet sich mit Artikeln, Interviews, Autorenporträts und Bibliografien einem Themenschwerpunkt. Im letzten Heft des Jahres steht der Deutsche Jugendliteraturpreis mit seinen Preisträgern und der Preisverleihung im Mittelpunkt.
In Werkstattberichten werden Nachwuchstalente aus dem Kinderbuchbereich vorgestellt; relevante Fachliteratur wird in ausführlichen Rezensionen erschlossen. Weitere Schwerpunkte liegen bei internationalen Entwicklungen und Ereignissen, bei den Aktivitäten des Arbeitskreises für Jugendliteratur und seiner Mitgliedsverbände. Berichte aus der praktischen Arbeit der Literaturvermittlung sowie aktuelle Meldungen und Nachrichten runden das Spektrum der Zeitschrift ab. Meinungsvielfalt ist für den Arbeitskreis für Jugendliteratur seit seiner Gründung 1955 prägend. Das Gleiche gilt auch für seine Zeitschrift: JuLit bietet Raum für unterschiedliche Positionen und Forschungsrichtungen, für eine kontroverse und konstruktive Debatte zur Kinder- und Jugendliteratur.
JuLit erscheint vierteljährlich und ist für 9,50 Euro zzgl. Versand erhältlich.

JuLit-Archivrecherche
Auf der Homepage des Arbeitskreises für Jugendliteratur kann anhand von Personennamen, Titeln, Schlagworten, Ausgaben oder Jahrgängen nach Artikeln in allen JuLit-Ausgaben seit 1991 gesucht werden:
www.jugendliteratur.org/julit___archivrecherche-23.html

Gefördert vom:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend www.bmfsfj.de

Kontakt:
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