Leseempfehlung

Bis ans Ende der Zeit

16.04.2014

Zukunftsentwürfe und Zeit-Räume in der Literatur für Jugendliche




JuLit 1/2014
JuLit 1/2014
© Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.
Zum 40. Geburtstag präsentiert sich JuLit - die Zeitschrift des Arbeitskreises für Jugendliteratur - in neuem farbigen Outfit. Im Fokus der ersten Ausgabe dieses Jahrgangs stehen die Ergebnisse der Tagung „Bis ans Ende der Zeit“, die unter der Leitung von Prof. Dr. Iris Kruse im November 2013 vom AKJ veranstaltet wurde. Um Zeitkonstruktionen innerhalb der Kinder- und Jugendliteratur aus narratologischer und gattungsanalytischer Sicht geht es im Artikel von Prof. Dr. Gabriele von Glasenapp. Gudrun Pausewang schreibt über menschliches Fehlverhalten in Vergangenheit und Gegenwart und seine Folgen in der Zukunft. Ralf Schweikart gibt einen Überblick über Dystopien, die als jugendliterarisches Phänomen im Trend liegen. Prof. Dr. Bernhard Rank betrachtet dieses Phänomen aus lesedidaktischer Sicht und kommt zu dem Schluss, dass die Lesdidaktik ihren kritischen Blick auf dystopische Jugendromane zugunsten der Leseinteressen heutiger Jugendlicher relativieren sollte. Mit der Rezeption ökologischer Dystopien und mit der Frage, ob die literarische Ausgestaltung ökologischer Katastrophen tatsächlich ein Engagement für die Umwelt befördert, setzt sich Prof. Dr. Iris Kruse auseinander. Manuela Kalbermatten beschäftigt sich mit den vielfältigen Bildern weiblicher Identität in der aktuellen Future Fiction für Jugendliche und Jun.-Prof. Dr. Marius Harring diskutiert die Herausforderungen und Zwänge, denen sich die heutige Jugendgeneration stellen muss. Welche Herausforderungen das Verfassen einer Zukunftsgeschichte an die Autorin stellt, beschreibt Holly-Jane Rahlens im Interview mit Kristina Bernd.
Einen Überblick den Inhalt des Heftes gibt Ihnen das folgende Inhaltsverzeichnis.

Inhaltsverzeichnis JuLit 1/2014

Bis ans Ende der Zeit.
Zukunftsentwürfe und Zeit-Räume in der Literatur für Jugendliche

FOKUS

Gabriele von Glasenapp: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Zeit-Konstruktionen in der Kinder- und Jugendliteratur

Gudrun Pausewang: Wer gewarnt wird, darf hoffen. Menschliches Fehlverhalten und seine Folgen

Ralf Schweikart: Wenn die Welt in Schutt und Asche fällt. Dystopien - der Versuch einer Einordnung

Bernhard Rank: Literatur als Laboratorium. Dystopien aus der Sicht der Lesedidaktik

Iris Kruse: Die (Un-)Wirksamkeit der Warnung. Zur Rezeption ökologischer Dystopien

Manuela Kalbermatten: Die Welt könnte dich eines Tages brauchen. Bilder weiblicher Identität in aktueller Future Fiction

Kristina Bernd: Spiel mit der Zeit. Interview mit Holly-Jane Rahlens

Marius Harring: Fit für die Zukunft? Jugendliche zwischen neuen Freiheiten, Herausforderungen und Zwängen


AUS DER WERKSTATT

Margit Lesemann: Gekonnte Choreografie. Zu Besuch bei Nataly Savina


FORUM

Barbara von Korff Schmising: „Die schönste Nebensache der Welt.“ Aktuelle Aufklärungsbücher


FACHLITERATUR

Martina Seifert: Rezension: Literatur aus zweiter Hand. Anregungen zum Umgang mit Übersetzungen im Deutschunterricht

Anja Ballis: Rezension: Kinder- und Jugendliteratur im Fremdsprachenunterricht


BUCH AUF - FILM AB

Robin Schmerer: Scherben bringen Glück. Die Verfilmung von Alina Bronskys „Scherbenpark“


INTERNATIONALES

Ulrike Pfeil: Ein Sonnenstrahl im Krisengebiet. Der Verein „Schams“ unterstützt syrische Flüchtlingskinder


BERICHTE & NACHRICHTEN

Ulrike Schultheis: Beobachterin mit Feingefühl. Zum Tode von Irina Korschunow


JuLit - die Zeitschrift des Arbeitskreises für Jugendliteratur
Viermal im Jahr wendet sich JuLit an alle, denen die Förderung und Vermittlung der Kinder- und Jugendliteratur ein besonderes Anliegen ist: an Einzelpersonen ebenso wie an Institutionen und Fachverbände. Jedes Heft widmet sich mit Artikeln, Interviews, Autorenporträts und Bibliografien einem Themenschwerpunkt. Im letzten Heft des Jahres steht der Deutsche Jugendliteraturpreis mit seinen Preisträgern und der Preisverleihung im Mittelpunkt.
In Werkstattberichten werden Nachwuchstalente aus dem Kinderbuchbereich vorgestellt; relevante Fachliteratur wird in ausführlichen Rezensionen erschlossen. Weitere Schwerpunkte liegen bei internationalen Entwicklungen und Ereignissen, bei den Aktivitäten des Arbeitskreises für Jugendliteratur und seiner Mitgliedsverbände. Berichte aus der praktischen Arbeit der Literaturvermittlung sowie aktuelle Meldungen und Nachrichten runden das Spektrum der Zeitschrift ab. Meinungsvielfalt ist für den Arbeitskreis für Jugendliteratur seit seiner Gründung 1955 prägend. Das Gleiche gilt auch für seine Zeitschrift: JuLit bietet Raum für unterschiedliche Positionen und Forschungsrichtungen, für eine kontroverse und konstruktive Debatte zur Kinder- und Jugendliteratur.
JuLit erscheint vierteljährlich und ist für 9,50 Euro zzgl. Versand erhältlich.

JuLit-Archivrecherche
Auf der Homepage des Arbeitskreises für Jugendliteratur kann anhand von Personennamen, Titeln, Schlagworten, Ausgaben oder Jahrgängen nach Artikeln in allen JuLit-Ausgaben seit 1991 gesucht werden:
www.jugendliteratur.org/julit___archivrecherche-23.html

Gefördert vom:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend www.bmfsfj.de

Kontakt:
Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.
Metzstraße 14c
81667 München
Tel.: (089) 4580806
E-Mail: info@jugendliteratur.org
Internet: www.jugendliteratur.org
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