Leseempfehlung

Übergänge und Veränderung

20.09.2013

Bücher begleiten den Eintritt in neue Lebensphasen




JuLit 3/2013
JuLit 3/2013
© Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift des Arbeitskreises für Jugendliteratur widmet sich Übergängen und Veränderungen. Diese sind einerseits eine Chance für Lernprozesse und die individuelle Entwicklung. Sie müssen aber andererseits gemeistert werden, mit all den Belastungen, die mit ihnen einhergehen. Auf der literarischen Spielwiese können sich (junge) Leserinnen und Leser in neue Lebenssituationen einfühlen und mögliche Lösungsansätze entwickeln. Über dieses Identifikationspotenzial können Kinder- und Jugendbücher auf Übergänge vorbereiten und sie sinnvoll begleiten.
Der Psychologe und Transitionsforscher Wilfried Griebel zeigt in seinem Beitrag, dass Brüche und Diskontinuitäten nicht isoliert betrachtet werden können, sondern in einem sozialen Kontext stehen. Wenn also Kinder mit einem Schulwechsel, einem Umzug oder einer neuen Lebensphase wie der Adoleszenz konfrontiert sind, dann ist ihr Umfeld immer beteiligt, ganz besonders die Familie. Mit diesen Herausforderungen und ihrer literarischen Verarbeitung beschäftigen sich auch die Artikel von Regina Pantos, Nicole Filbrandt, Susanne Helene Becker, Marie-Thérèse Schins und Katrin Manz.
Darüber hinaus bietet das Heft u.a. einen Beitrag zu Schelmen und Lausbuben in der Kinder- und Jugendliteratur sowie Porträts der Autorin Judith Kerr, der Illustratorin Isol und der Augsburger Puppenkiste.

Inhaltsverzeichnis JuLit 3/2013

Übergänge und Veränderung
Bücher begleiten den Eintritt in neue Lebensphasen

FOKUS

Wilfried Griebel: Brüche und Diskontinuitäten. Meilensteine für die individuelle Entwicklung und die Bildungslaufbahn

Regina Pantos: Bücherbrücken in neue Welten. Einstieg in Krippe und Kindergarten

Nicole Filbrandt: Ich bin ein Schulkind. Der Schulanfang in der Kinderliteratur

Susanne Helene Becker: Ein Balanceakt. Umstellungen in der Familie

Marie-Thérèse Schins: Woanders Fuß fassen. Einblicke in das Leben zwischen zwei Kulturen

Katrin Manz: „Bisher habe ich es recht gut gemacht...“ Problembehaftete Adoleszenz in aktellen Jugendbüchern


AUS DER WERKSTATT

Katja Eder: Der Wechsel als Prinzip. Ein Treffen mit der Berliner Autorin Cally Stronk


FORUM

Kristine Mankel: „Dieser verflixte Lausebengel!“ Schelmen und Lausbuben in der Kinder- und Jugendliteratur


FACHLITERATUR

Jana Mikota: Rezension „Schwellengänge. Zur Poetik, Topik und Optik des Fantastischen in der Kinder- und Jugendliteratur und -medien“ von Ute Dettmar, Mareile Oetken und Uwe Schwagmeier

Gina Weinkauff: Rezension: „Die Kinder- und Jugendliteratur in der Zeit der Weimarer Republik“ von Norbert Hopster

Linda Dütsch: Rezension: „1001 Kinder- und Jugendbücher“ von Julia Eccleshare und "Little Big Books“ von Hendrik Hellige und Robert Klanten


BUCH AUF - FILM AB

Katrin Hoffmann: Vertraue auf deine Stärken! Die Bilderbuch-Adaption zu „Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte“


ARBEITSKREIS AKTUELL

Bettina Neu: Leseland Niedersachsen. Porträt der Akademie für Leseförderung

Bettina Neu: Der Startschuss ist gefallen! Auftakt zur Initiative „Literanauten überall“


INTERNATIONALES

Jochen Weber: Passt in keine Schublade. Astrid Lindgren Gedächtnis-Preis für Isol


BERICHTE & NACHRICHTEN

Ute Wegmann: „Du musst glücklich werden!“ Judith Kerr zum 90. Geburtstag

Fred Steinbach: „Wir wackeln doch nur mit einem Stück Holz.“ Die Augsburger Puppenkiste wird 65


JuLit - die Zeitschrift des Arbeitskreises für Jugendliteratur
Viermal im Jahr wendet sich JuLit an alle, denen die Förderung und Vermittlung der Kinder- und Jugendliteratur ein besonderes Anliegen ist: an Einzelpersonen ebenso wie an Institutionen und Fachverbände. Jedes Heft widmet sich mit Artikeln, Interviews, Autorenporträts und Bibliografien einem Themenschwerpunkt. Im letzten Heft des Jahres steht der Deutsche Jugendliteraturpreis mit seinen Preisträgern und der Preisverleihung im Mittelpunkt.
In Werkstattberichten werden Nachwuchstalente aus dem Kinderbuchbereich vorgestellt; relevante Fachliteratur wird in ausführlichen Rezensionen erschlossen. Weitere Schwerpunkte liegen bei internationalen Entwicklungen und Ereignissen, bei den Aktivitäten des Arbeitskreises für Jugendliteratur und seiner Mitgliedsverbände. Berichte aus der praktischen Arbeit der Literaturvermittlung sowie aktuelle Meldungen und Nachrichten runden das Spektrum der Zeitschrift ab. Meinungsvielfalt ist für den Arbeitskreis für Jugendliteratur seit seiner Gründung 1955 prägend. Das Gleiche gilt auch für seine Zeitschrift: JuLit bietet Raum für unterschiedliche Positionen und Forschungsrichtungen, für eine kontroverse und konstruktive Debatte zur Kinder- und Jugendliteratur.
JuLit erscheint vierteljährlich und ist für 9,50 Euro zzgl. Versand erhältlich.

JuLit-Archivrecherche
Auf der Homepage des Arbeitskreises für Jugendliteratur kann anhand von Personennamen, Titeln, Schlagworten, Ausgaben oder Jahrgängen nach Artikeln in allen JuLit-Ausgaben seit 1991 gesucht werden:
www.jugendliteratur.org/julit___archivrecherche-23.html

Gefördert vom:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend www.bmfsfj.de

Kontakt:
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