Meldung

Angst und Schrecken - Monster in der Kinder- und Jugendliteratur

25.09.2012

Genüssliches Schaudern vor phantastischen Wesen




JuLit 3/2012
JuLit 3/2012
© Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.
JuLit Heft 3/2012 beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten und Funktionen von Monstern in der Kinder- und Jugendliteratur. Schon im Märchen finden sich monströse Wesen wie Hexen oder Drachen. Seit dem 19. Jahrhundert haben Monster einen festen Platz in der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Neue Ansätze und Bearbeitungen klassischer Figuren finden sich auch in aktuellen Titeln. Das junge Publikum liebt es, sich aus der Sicherheit des Lesesessels genüsslich vor phantastischen Geschöpfen zu gruseln, sich an der so genannten Angstlust zu weiden. Neben ihrem Unterhaltungswert können Monster Kinder in ihrer psychologischen Entwicklung unterstützen und sie in die literarische Gemeinschaft einführen. Zudem enthält das Heft u.a. einen Werkstattbericht zum Autor Finn-Ole Heinrich, einen Beitrag zu Suiziddarstellungen im Jugendbuch sowie einen Nachruf auf den Bilderbuchkünstler Maurice Sendak.

Inhaltsverzeichnis JuLit 3/2012

Angst und Schrecken - Monster in der Kinder- und Jugendliteratur

FOKUS

Jana Mikota: Frankensteins Erben. Phantastische Wesen und ihre Funktionen für die Leser

Mareile Oetken: Ungeheuerlich. Vom Schrecken in der Bildliteratur

Gertraud Finger: Kindliche Strategien der Angstbewältigung

Linda Dütsch: Genüssliches Schaudern. Interview mit R.L. Stine

Maren Bonacker: Geisterjäger, Werwolfbändiger und Drachentöter. Abenteuerliche Begegnungen im Kinderbuch

Nicole Filbrandt: Spielarten des Bösen im Jugendbuch

AUS DER WERKSTATT

Christoph Peter: On the road again. Ein Treffen mit Finn-Ole Heinrich

FORUM

Inger Lison: „Morgen werde ich nicht mehr da sein“. Suizid in aktuellen Jugendbüchern

FACHLITERATUR

Reinbert Tabbert: Rezension: „Emergent Literacy“ von Bettina Kümerling-Meibauer

Gundel Mattenklott: Rezension: „99 neue Lesetipps für die Grundschule“ von Susanne Helene Becker

Claus Tully: Rezension: „Die verkaufte Kindheit“ von Susanne Gaschke

BUCH AUF - FILM AB

Petra Schrackmann: Diesmal läuft’s anders! Die aktuellen Schneewittchen-Verfilmungen „Mirror Mirror“ und „Snow White and the Huntsman“

ARBEITSKREIS AKTUELL

Ina Brendel-Perpina: Leseförderung durch Teilhabe. Forschungsprojekt zum zehnjährigen Bestehen der Jugendjury

Imke Voigtländer: Einladungen zum Lesen, Ideen für die Praxis. Die „Preisverdächtig!“-Seminare des AKJ

INTERNATIONALES

Claudia Söffner: Abschied von einem wilden Kerl. Nachruf auf Maurice Sendak

Anne Siebeck: Kate De Goldi und die Kinder- und Jugendliteratur Neuseelands

BERICHTE & NACHRICHTEN

Linda Dütsch: Literatur als Wandschmuck. Literarische Kalender fürs Kinderzimmer

Elisabeth Böker: Lesen unter Gleichgesinnten. Die JuBu-Crew wird 40


JuLit - die Zeitschrift des Arbeitskreises für Jugendliteratur
Viermal im Jahr wendet sich JuLit an alle, denen die Förderung und Vermittlung der Kinder- und Jugendliteratur ein besonderes Anliegen ist: an Einzelpersonen ebenso wie an Institutionen und Fachverbände. Jedes Heft widmet sich mit Artikeln, Interviews, Autorenporträts und Bibliografien einem Themenschwerpunkt. Im letzten Heft des Jahres steht der Deutsche Jugendliteraturpreis mit seinen Preisträgern und der Preisverleihung im Mittelpunkt.
In Werkstattberichten werden Nachwuchstalente aus dem Kinderbuchbereich vorgestellt; relevante Fachliteratur wird in ausführlichen Rezensionen erschlossen. Weitere Schwerpunkte liegen bei internationalen Entwicklungen und Ereignissen, bei den Aktivitäten des Arbeitskreises für Jugendliteratur und seiner Mitgliedsverbände. Berichte aus der praktischen Arbeit der Literaturvermittlung sowie aktuelle Meldungen und Nachrichten runden das Spektrum der Zeitschrift ab.
Meinungsvielfalt ist für den Arbeitskreis für Jugendliteratur seit seiner Gründung 1955 prägend. Das Gleiche gilt auch für seine Zeitschrift: JuLit bietet Raum für unterschiedliche Positionen und Forschungsrichtungen, für eine kontroverse und konstruktive Debatte zur Kinder- und Jugendliteratur.
JuLit erscheint vierteljährlich und ist für 9,50 Euro zzgl. Versand erhältlich.

JuLit-Archivrecherche
Auf der Homepage des Arbeitskreises für Jugendliteratur kann anhand von Personennamen, Titeln, Schlagworten, Ausgaben oder Jahrgängen nach Artikeln in allen JuLit-Ausgaben seit 1991 gesucht werden:
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