Leseempfehlung

Der LesePeter des Monats Juli 2019

02.07.2019

Auszeichnung der AG Jugendliteratur und Medien (AJuM) der GEW




LesePeter-Logo, © AJuM
LesePeter-Logo, © AJuM
Seit 2003 zeichnet die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) regelmäßig ein besonders empfehlenswertes Buch, abwechselnd in den Sparten Kinderbuch, Jugendbuch, Sachbuch und Bilderbuch, mit dem „LesePeter des Monats“ aus. Rezensionen aller bisher mit dem LesePeter ausgezeichneten Titel stehen auf der Internetseite der AJuM zum Nachlesen zur Verfügung. Die AJuM sichtet und prüft Kinder- und Jugendliteratur sowie Kinder- und Jugendmedien unter dem Gesichtspunkt der Verwendbarkeit in pädagogischen Arbeitsfeldern. Die Ergebnisse dieser von mehr als 500 Pädagoginnen und Pädagogen aus allen Bundesländern getragenen Arbeit fließt unmittelbar ein in die pädagogische Praxis und in die direkte Beratung von Kindern, Eltern und Lehrkräften in Fortbildungsveranstaltungen und in zahlreiche Publikationen.

Der 191. LesePeter geht an das Sachbuch:

Seltene Tiere
Von Martin Jenkins und Tom Frost
Aus dem Englischen übersetzt von Ebi Neumann
Stuttgart: Thienemann-Esslinger 2019
644 Seiten, 20,00 EUR, geb., ab 5 Jahren
978-3-522-45902-0

Die Erde ist reich an verschiedensten Tierarten, doch leider ist diese Vielfalt zum Teil massiv bedroht. Der Bestand einiger Tierarten sinkt beständig, trotz Bemühungen vieler Tierschützer. Einige äußerst bedrohte Arten, wie Okapi, Mandschuren Kranich oder Numbat finden wir in diesem Buch wieder. Bereits das Vorwort enthält einen Aufruf sich bewusst zu machen, was aussterbende Tierarten für Konsequenzen haben, letztendlich auch für uns Menschen. Die Wandertaube, so ist dort zu lesen, war um 1800 die am weitesten verbreitete Vogelart Nordamerikas. Gut 100 Jahre später starb die letzte. Das sollte zu denken geben. Der Biologe und Umweltschützer Martin Jenkins hat einen ganz besonderen Atlas bedrohter Tierarten erstellt, denn dieses Buch wartet mit einem genialen Konzept auf. Die enthaltenen Tiere werden als großformatige Briefmarken präsentiert, wodurch direkt ein Vergleich zur Seltenheit und Kostbarkeit gezogen werden kann. Bereits das Cover mit dem geprägten Eisbär sowie das große Format machen auf dieses Buch aufmerksam.
 
Lesen Sie die vollständige Rezension sowie Informationen über den Autor und den Illustrator auf der LesePeter-Seite der AJUM.

Leseprobe


Die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der GEW
In der AG Jugendliteratur und Medien (AJuM) arbeiten LehrerInnen, ErzieherInnen und MitarbeiterInnen aus dem Hochschulbereich. Landesstellen der AJuM gibt es in12 Landesverbänden. Ihre ca. 500 Mitarbeiter rezensieren Kinder- und Jugendmedien, die von den Verlagen zur Verfügung gestellt werden, organisieren regionale und bundesweite Fortbildungen, geben Publikationen heraus, präsentieren ihre Arbeit auf Messen und vergeben den Heinrich-Wolgast- Preis der GEW für Kinder- oder Jugendmedien, die sich mit dem Thema Arbeitswelt befassen. Außerdem beraten sie Kollegen in Fragen der Kinder- und Jugendliteratur und der Schulbibliothek. Jede/r an Kinder- und Jugendliteratur sowie an Kinder- und Jugendmedien Interessierte ist zur Mitarbeit eingeladen.

Kontakt:
AJuM der GEW
c/o Ulrich H. Baselau
Osterstr. 30
26409 Wittmund
E-Mail: ulrich.baselau (at) ajum.de

Redaktionskontakt: schuster@dipf.de