Leseempfehlung

Der LesePeter des Monats April 2017

05.04.2017

Auszeichnung der AG Jugendliteratur und Medien (AJuM) der GEW




LesePeter-Logo, © AJuM
LesePeter-Logo, © AJuM
Seit 2003 zeichnet die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) regelmäßig ein besonders empfehlenswertes Buch, abwechselnd in den Sparten Kinderbuch, Jugendbuch, Sachbuch und Bilderbuch, mit dem „LesePeter des Monats“ aus. Rezensionen aller bisher mit dem LesePeter ausgezeichneten Titel stehen auf der Internetseite der AJuM zum Nachlesen zur Verfügung. Die AJuM sichtet und prüft Kinder- und Jugendliteratur sowie Kinder- und Jugendmedien unter dem Gesichtspunkt der Verwendbarkeit in pädagogischen Arbeitsfeldern. Die Ergebnisse dieser von mehr als 500 Pädagoginnen und Pädagogen aus allen Bundesländern getragenen Arbeit fließt unmittelbar ein in die pädagogische Praxis und in die direkte Beratung von Kindern, Eltern und Lehrkräften in Fortbildungsveranstaltungen und in zahlreiche Publikationen.

Der 164. LesePeter geht an das Bilderbuch:

Die Mondwandlerin
Von Myriam Bendhif-Syllas und Marion Arbona
Aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky
Köln: TintenTrinker 2016
80 Seiten, 14,00 EUR, ab 8 Jahren
ISBN: 978-3-946401-03-2

Text und Bilder sind von hoher Qualität – jedoch auch „schwere Kost“. Erste Voraussetzung: Man muss sich auf darauf einlassen, dass es möglicherweise „Werwölfinnen, Heilerinnen und Märchenerzählerinnen“ gibt, die „den Kreislauf der Natur bis in alle Ewigkeit preisen und bewahren“. Der Vollmond zwingt demnach die Menschen, die der Mond auserwählt hat, sich in einen Werwolf zu verwandeln, in ein Ungeheuer, vor dem sich andere Menschen in Acht nehmen müssen. Das Erwachen am Morgen ist verbunden mit Selbstvorwürfen: „Wie kann sie ihren Eltern vor die Augen treten?“ Dabei hat sich die junge Frau erstmals in die Bestie verwandelt, erschrak vor sich selbst und flüchtet sich sodann in ein starkes Fieber. Keine Medizin hilft, sodass die Eltern die Dorfheilerin um Hilfe bitten.
...
Neben der spannenden Geschichte mit dem halb-versöhnlichen Ende und den Illustrationen, die das Bilderbuch zu einem ganz besonderen Buch für Kinder machen, ist es hervorragend geeignet, um im Kunst-Unterricht der Sekundarstufe II Bildaufbau, Bildspannung und Bildtechnik zu besprechen.

Lesen Sie die vollständige Rezension sowie Informationen über die Autorin und die Illustratorin auf der LesePeter-Seite der AJUM.

Leseprobe: www.tintentrinker.com

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der GEW
In der AG Jugendliteratur und Medien (AJuM) arbeiten LehrerInnen, ErzieherInnen und MitarbeiterInnen aus dem Hochschulbereich. Landesstellen der AJuM gibt es in12 Landesverbänden. Ihre ca. 500 Mitarbeiter rezensieren Kinder- und Jugendmedien, die von den Verlagen zur Verfügung gestellt werden, organisieren regionale und bundesweite Fortbildungen, geben Publikationen heraus, präsentieren ihre Arbeit auf Messen und vergeben den Heinrich-Wolgast- Preis der GEW für Kinder- oder Jugendmedien, die sich mit dem Thema Arbeitswelt befassen. Außerdem beraten sie Kollegen in Fragen der Kinder- und Jugendliteratur und der Schulbibliothek. Jede/r an Kinder- und Jugendliteratur sowie an Kinder- und Jugendmedien Interessierte ist zur Mitarbeit eingeladen.

Kontakt:
AJuM der GEW
c/o Ulrich H. Baselau
Osterstr. 30
26409 Wittmund
E-Mail: ulrich.baselau (at) ajum.de

Redaktionskontakt: schuster@dipf.de